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Tempelruinen und Tuktukfahrer

Es ist verrückt, wie sich das Umfeld innerhalb weniger Stunden im Flugzeug verändern kann. Nach so langer Zeit in Australien waren wir doch schon fast wieder an die westliche Kultur gewöhnt und als wir in Bangkok ankommen, ist alles erstmal wieder neu. Nach einer chaotischen ersten Nacht mit Unterkunfts- und Essenssuche erkennen wir in den nächsten Tagen aber in den Straßenverkäufern (leckeres Essen!), den aufdringlichen Tuktukfahrern (Nein, wir wollen zu Fuß gehen), dem Großstadtdreck (zu Wasser und zu Lande) und dem Verkerhstohuwabohu (Hupen, Bremsen, Geisterfahrer) die Verrücktheit Asiens wieder, die wir auch schon auf den Philippinen und in Malaysia erlebt haben. Zwischen Märktständen (frisches Obst) schaffen wir uns einen ersten Eindruck von der Stadt, die neben ihren zwielichtigen Seitengassen (eng, unheimlich, stinkend) auch bezaubernde Orte wie den gigantischen Blumenmarkt (Hochzeitsgestecke, Dekorationen, Blumenketten) zu bieten hat. Etwas luxuriöser als der Rest der Stadt wirken die unterschiedlichen Tempel, an denen Mönche mit knallorangen Gewändern umherstreifen.

Mit dem Zug geht es dann weiter nach Ayutthaya, ein kleiner Ort, in dem man wunderbar all die beeindruckenden Gebetsstätten mit dem Fahrrad erkunden kann. Es gibt riesige Buddhas, aufwändig geflieste Wände, beeindruckende Überreste von einstmaligen Königsgebäuden und ganz viel Gold überall :)

Auch Sukhothai, etwas weiter im Norden, ist für die alten Tempelruinen bekannt, neben denen gerade ein traditionelles Fest stattfindet, während wir dort sind. Wir bekommen zu sehen, wie typisch thailändische Süßigkeiten und andere Leckereien selbstgemacht werden, essen Kokoseis aus Kokosnüssen, trinken Limonensaft aus Bambusrohren und sind schon gespannt, was der Norden Thailands so mit sich bringt… :)

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